Österreich

Geiselnahme: Das sind die beiden gejagten Täter

Heute Redaktion
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Die alte Überwachungskamera des Supermarktes in Günselsdorf konnte Bilder von den zwei Räubern machen. Und die Polizei erklärt, warum die beiden Täter entkommen konnten.

Nach dem dramatischen Raubüberfall auf einen Billa in Günselsdorf ("Heute" berichtete) jagt die Polizei die beiden Verdächtigen.

Das Duo sprach in gebrochenem Deutsch bzw. Englisch. Die Exekutive fahndet nach einem rund 160 Zentimeter großen Mann mit untersetzter Statur, der mit dunkler Camouflagehose und Kapuzenjacke bekleidet war. Sein Komplize soll rund 175 bis 180 Zentimeter groß sein und ebenfalls eine dunkle Hose und Kapuzenjacke getragen haben. Der Verdächtige hat laut Zeugen auffällige Geheimratsecken sowie eine Verletzung im Bereich des rechten Auges.

Darum gelang die Flucht

Warum die zwei Kriminellen zu Fuß flüchten konnten, erklärt Polizeisprecher Raimund Schwaigerlehner im "Heute"-Gespräch: "Das ist nicht wie im Film, dass wir schon vor Ort sind, wenn der Überfall stattfindet. Sofort nach der Alarmauslösung durch einen Supermarkt-Angestellten fuhr ein Streifenwagen zum Tatort. Die Lage wurde schnell richtig eingeschätzt und sofort Verstärkung angefordert. Als die erste Streife eingetroffen war, zielte der Täter in Richtung des Beamten und dabei fiel auch der einzige Schuss. In der Folge erst trafen die anderen Streifen ein und zum Schluss, als die Täter schon weg waren, die Cobrabeamten aus Wr. Neustadt." Und: Natürlich galt es in erster Linie, die Geiseln auf keinen Fall zu gefährden.

Die Suche nach den beiden Schwerkriminellen ist nach wie vor im Gange. Hinweise bitte an das Landeskriminalamt Niederösterreich unter der Telefonnummer: 059133-30-1116.

(Lie)