Österreich

Geisterfahrer erst nach 37 Kilometern gestoppt

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:05

Insgesamt 37 Kilometer ist ein deutscher Pensionist am Samstag auf der Phyrnautobahn (A9) in der Steiermark als Geisterfahrer unterwegs gewesen. Der Mann fuhr bei der Ausfahrt des Gleinalmtunnels bei einer Baustelle in die falsche Richtung und konnte erst im südsteirischen Gralla angehalten werden. Der 70-Jährige war nicht alkoholisiert, machte aber laut der Polizei einen verwirrten Eindruck.

Gegen 23.00 Uhr kam der Lenker aus dem Gleinalmtunnel und geriet dort aus unerklärlichen Gründen auf eine Baustelle. Vom Südportal des Tunnel fuhr er dann auf der falschen Seite der Autobahn in Richtung Süden. Die Beamten der Autobahnpolizei wollten den Geisterfahrer stoppen, was ihnen aber zunächst nicht gelang. Nachdem er durch den Schartnerkogeltunnel gefahren war, sperrte die Tunnelwarte Gratkorn- und Plabutschtunnel, die der Geisterfahrer als nächstes passierte.

Vor der Ausfahrt des Plabutschtunnel errichtete die Polizei eine Straßensperre mit drei Streifenwagen, doch der Lenker ignorierte alle Haltesignale. Er fuhr aber anschließend auf eine Betriebsumkehr auf und war dann zumindest auf der richtigen Fahrbahn unterwegs. Erst in Gralla (Bezirk Leibnitz) gelang es, den Mann aufzuhalten. Als er gestoppt wurde, fragte er die Beamten, ob er etwas falsch gemacht habe. Einem ersten Test zufolge war er nicht alkoholisiert, der Führerschein wurde ihm vorerst abgenommen. Der 70-Jährige wurde ins LKH Wagna gebracht.

Was für schlimme Unfälle ein Geisterfahrer verurschen kann, zeigt ein Fall in Oberösterreich,  

 

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