Gegen 4.50 Uhr wurden die Bewohner des Wohnhaus in der Goldschlagstraße 128 (Penzing) von einer Explosion aus dem Schlaf gerissen. Die Wohnung im ersten Stock, in der es zur Explosion gekommen war, wurde komplett zerstört. Die beiden Bewohner – ein Pärchen – hatten unglaubliches Glück: Die schwangere Frau (30) wurde leicht verletzt, erlitt Prellungen sowie Abschürfungen und wurde in Begleitung ihres unverletzten Mannes (33) in ein Spital gebracht.
Die Brandgruppe der Wiener Kripo ermittelte auf Hochtouren, wodurch es zu der Explosion gekommen ist. Nun ist der vorläufige Bericht fertig. Laut Polizei dürfte ein elektrischer Wasserboiler das Unglück ausgelöst haben. Als Ursache wurde von den Experten Materialermüdung festgestellt.
Alle Hausbewohner wurden noch am Montag in Hotels untergebracht. Denn aufgrund der Explosion im 1. Stock des Gebäudes entstanden massive Schäden. Von Fachkräften wurde noch am Unglückstag die Statik des Gebäudes überprüft und seitens der Baupolizei ein Betretungsverbot ausgesprochen.
Bei der 30-jährige Bewohnerin der Explosionswohnung – sie soll im 7. Monat schwanger sein – hatten nach ihrer Rettung vorzeitig die Wehen eingesetzt. Ob sie ihr Kind bereits bekommen hat ist noch nicht bekannt.