Der Tod eines Straußenvogels im Linzer Tiergarten am vergangenen Wochenende ist für die Polizei geklärt: Es war ein Unfall. Wurde erst eine Tötung durch einen Menschen für wahrscheinlich gehalten, wurde dies nun ausgeschlossen. Das Tier verfing sich an einer Klinke und wollte sich so stark freireißen, dass sein Kopf abgetrennt wurde.
, wurde dies nun ausgeschlossen. Das Tier verfing sich an einer Klinke und wollte sich so stark freireißen, dass sein Kopf abgetrennt wurde.
Mitarbeiter des Zoos hatten den toten Vogel am Samstag in seinem Gehege gefunden. Sein Kopf lag abgetrennt neben dem Kadaver. Der Amtstierarzt ging nicht von einer Selbstverstümmelung aus, das Eindringen eines anderen Wildtieres in das Gehege sei eher auszuschließen, auch Kampfspuren am restlichen Körper würden fehlen. Deshalb wurde zunächst auch die Tötung durch einen unbekannten Täter nicht ausgeschlossen.
Die Ermittler des Landeskriminalamtes fanden aufgrund der Spuren am Ort des Vorfalles heraus, dass sich der Strauß durch Einhaken des Halses bei einer Klinke am Eingangstor und einer offensichtlichen Fluchtreaktion den Kopf eingeklemmt und in der Folge selbst abgerissen habe. Die Ursache der Fluchtreaktion sei nicht mehr eruierbar.
Eine Erklärung wären aber Rangordnungsauseinandersetzungen des seit kurzem dort neu dazugekommenen Tieres. Die Art und die Lage der Blutspuren und des gefundenen Kopfes, sowie die Art der Verletzungen würden "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" keinen anderen Schluss zulassen. .