Tausende Menschen, darunter viele Prominente und Größen aus dem heimischen Sport, laufen am Sonntag für den guten Zweck. In Wien sammeln die Läufer beim Wings for Life World Run Kilometer für die, die es nicht selbst können.
Für Lukas Müller ist es ein besonderer Tag. Der ehemalige ÖSV-Skispringer ist seit seinem schlimmen Sturz beim Skifliegen am Kulm 2016 inkomplett querschnittgelähmt. Der Wings for Life Run unterstützt die Rückenmarksforschung und damit soll damit Menschen wie Müller neue Hoffnung geben.
Müller gibt mit seinem Auftritt vielen Lähmungspatienten selbst Hoffnung. Der ÖSV-Star steht auf der Startlinie aus seinem Rollstuhl auf und nimmt den Bewerb mit seinen Krücken auf den Beinen in Angriff. Der 31-Jährige schafft 2,35 Kilometer ohne den Rollstuhl und erntet so jede Menge Applaus in der Bundeshauptstadt.
Auf ServusTV verrät er außerdem: "Am Donnerstag hatte ich noch 38 Grad Fieber." Umso glücklicher ist er über seine Ausbeute beim Lauf: "Und dann das! Ich habe noch nie so viel grinsen müssen wie jetzt."
Der Lauf ist eine weltweite Spendenaktion, dessen Erlös der Rückenmarksforschung zugutekommt. Im letzten Jahr brachte das Charity-Event, dank 161 892 Teilnehmern aus 192 Ländern, 4,7 Millionen Euro an Spenden ein. Für die diesjährige Veranstaltung werden über 150 000 Läufer erwartet, darunter auch zahlreiche Prominente.