Gelähmter Vierbeiner Fin sucht nach seinem Happy End

Vor neun Monaten hatte Fin einen Autounfall, doch sein Besitzer brachte ihn nicht zum Tierarzt. Nun sind seine beiden Hinterbeine gelähmt.

Wenn er Gassi geht, rutscht er auf seinen Hinterbeinen dahin: Trotzdem lässt sich Fin nicht unterkriegen. Der zwei Jahre alte Rüde hatte vor etwa neun bis zwölf Monaten einen schweren Autounfall, wurde dabei schwer verletzt. Doch sein Besitzer brachte den Golden Retriever nicht zum Tierarzt, obwohl er es versprochen hatte. "Stattdessen vegetierte er monatelang unversorgt im Garten vor sich hin. Danach hatte er mehrere Besitzer, doch die waren allesamt überfordert. Vor einer Woche ist er schließlich bei uns gelandet. Denn wir nehmen die, die keiner haben will", so Andrea Stark, Obfrau der "Tullner Pfotenhilfe" zu "Heute".

Obwohl seit dem Unfall so viel Zeit vergangen ist, hoffte Stark auf eine Genesung: "Wir haben geglaubt, dass es mit vielen Stunden Physiotherapie vielleicht klappt. Doch die Therapeutin meinte, dass man nichts mehr machen kann. Jetzt müssen seine Hinterbeine amputiert werden."

Wie es nach der kostspieligen Operation weitergeht, ist noch offen: "Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder ein Rollwagerl oder Prothesen, da gibt es wiederum fixe oder auch abnehmbare. Mit den Prothesen hätte er natürlich mehr Bewegungsfreiheit. Derzeit beraten wir uns mit Experten, was das Beste für Fin ist. Zum Glück hat er keine Schmerzen", meint Stark. Laut der Obfrau der "Tullner Pfotenhilfe" kostet die Amputations-OP mehrere tausend Euro, ein Rollwagerl etwa 700 Euro.

Wer helfen möchte: tullner-pfotenhilfe.at 

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