Gelangweilter Rentner griff mit Messer Polizisten an

Prozess Messer gegen Polizist
Prozess Messer gegen Polizistprivat
Aus Fadheit spielte ein Rentner (66) in NÖ mit einem Messer, verletzte sich dabei und griff dann in Rage die Polizisten an.

Seine Gattin plauderte lieber mit der Nachbarin, im TV lief nichts, also griff ein unbescholtener Pensionist aus der Wachau zum Messer und spielte damit. Wie ein pubertierender Jugendlicher stach er mit dem Messer zwischen die Finger, schneller und schneller - bis die Klinge in der Hand steckte.

Polizei-Einsatz

Daraufhin rief er um Hilfe, seine Frau reagierte nicht, dann soll der Rentner laut Anklage in Rage geraten sein. Er soll mit Suizid und Richtung Frau und Nachbarin gedroht haben. Die Nachbarin alarmierte schließlich die Polizei.

Doch mit dem Eintreffen der Beamten soll der 66-Jährige noch wütender geworden sein, soll versucht haben, auf die Beamten einzustechen. Mit Pfefferspray und einem gezielten Schlag des Einsatzstockes wurde der Angreifer außer Gefecht gesetzt.

Gesiebte Luft für Rentner

Vor Gericht in Krems beteuerte der an chronischen Rückenschmerzen leidende Rentner: "Das Messerspiel mache ich oft, wenn die Schmerzen zu groß sind. Nur meiner Frau oder der Nachbarin habe ich nicht gedroht."

Für den wenig einsichtigen Rentner setzte es wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt und versuchter absichtlicher Körperverletzung eine teilbedingte Freiheitsstrafe von drei Jahren. Ein Jahr muss der Pensionist davon hinter Gitter. Das Urteil ist rechtskräftig.

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Krems an der DonauGericht

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