Geldkoffer am Flughafen sorgten für Verwirrung

Neben dem Reisegepäck rollte an den Kofferbändern in Frankfurt auch eine wohl relativ wertvolle Fracht vorbei. Insidern war sofort klar, worum es sich hier handelt.
Wer in den vergangenen Tagen am Frankfurter Flughafen auf sein Gepäck gewartet hat, der wird womöglich kurzzeitig seinen eigenen Koffer vergessen haben. Denn auf den Fließbändern rollten immer wieder große Behälter vorbei, aus denen Euro-Scheine heraus fielen. Auch auffällig: Auf den Koffern standen Städtenamen wie Tokio, Nairobi, Rio oder Denver.

Dabei handelte es sich aber weder um die Herkunft noch um die Destination der Gepäckstücke. Serienfans war sofort klar, um was es sich hier handelt. Denn die Städtenamen sind im Netflix-Hit "Haus des Geldes" die Decknamen der Protagonisten. Spätestens als auf den Bildschirmen auch die Fahndungsfotos der Serienstars gezeigt wurden, sollte den meisten Urlaubern ein Licht aufgegangen sein.



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Auch bei Spaziergängen durch Frankfurt wurde man immer wieder mit der Serie konfrontiert. So standen vor der ehemaligen Europäischen Nationalbank verkleidete Räuber mit Dali-Masken, die "Bella Ciao" sangen – das aus der Serie bekannte italienische Partisanenlied.

Warum man sich für die außergewöhnliche Werbeaktion ausgerechnet Frankfurt ausgesucht hat, ist schnell erklärt: Die Stadt am Main gilt als einer der wichtigsten Finanzstandorte Europas. Und wer die Serie kennt weiß, dass es den Protagonisten darum geht, Banken möglichst spektakulär auszuräumen. Wer weiß, vielleicht plant der "Professor" ja dort schon seinen nächsten Coup. (slo)



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