In der Champions-League-Saison hat der deutsche Serienmeister die Marke von 100 Millionen Euro an Preisgeldern deutlich überflügelt.
Mit dem 2:0-Erfolg gegen Olympique Lyon im Halbfinale und dem damit verbundenen Einzug ins Endspiel stieg das fixe Bayern-Preisgeld in der laufenden Saison auf 78,45 Millionen Euro. Dazu cashten die Deutschen weitere 33,24 Millionen Euro, die die UEFA über die Koeffizientenrangliste verteilt. Macht insgesamt 111,69 Millionen Euro.
Diese Summe wird noch wachsen, werden nach der Saison doch die TV-Gelder aus dem Markenpool anteilsmäßig ausgeschüttet, dabei könnten rund elf Millionen Euro hinzukommen.
Für den Sieg im Champions-League-Finale werden dann weitere vier Millionen Euro als Preisgeld ausgeschüttet.
Zum Vergleich: Österreichs Meister Red Bull Salzburg verdiente durch fixe Prämien und dem Koeffizienten-Ranking 35 Millionen Euro.
Ob diese Summen allerdings so bestehen bleiben, ist noch nicht klar. Schließlich wurden aufgrund der Corona-Pandemie beim Finalturnier in Lissabon die Viertel- und Halbfinal-Rückspiele gestrichen. So könnte es Änderungen bei den Vermarktungseinnahmen geben. Darüber will der europäische Fußballverband erst nach dem Finale entscheiden.