Wer zu Pfingsten im Freien saß, merkte es: Die Gelsen sind da! Nicht so schlimm wie nach den Überschwemmungen 2013, aber "schon in Lauerstellung", sagt Gelsen-Experte Bernhard Seidel.
Wer zu Pfingsten im Freien saß, merkte es: Die sind da! Nicht so schlimm wie nach den Überschwemmungen 2013, aber "schon in Lauerstellung", sagt Gelsen-Experte Bernhard Seidel.
Die starken Regenfälle im Mai haben die Vermehrung der Gelsen auch im Umland von Wien begünstigt. Bernhard Seidel: "Es ist zu Massenentwicklungen gekommen. Und auch das Vorjahr wirkt noch herein." Daher hänge eine mögliche Gelsenplage vom Wetter im Juni und Juli ab. "Bleibt es heiß und trocken, verkrümeln sich die Mücken wieder", so der Experte.
Regne es aber noch zwei, drei Mal stark, könnte Wien durchaus ein Gelsensommer bevorstehen. "Dann sind die schlummernden Bestände in der Lage, sich jederzeit stark zu entwickeln.".