Wer darüber gemeinsam raunzt, stärkt die Beziehung

Die Pandemie als Schuldigen festzumachen, konnte wahrscheinlich einige Beziehungen im letzten Jahr retten. 
Die Pandemie als Schuldigen festzumachen, konnte wahrscheinlich einige Beziehungen im letzten Jahr retten. Getty Images/iStockphoto
Das Coronajahr war eine Belastungsprobe für die Beziehung. Doch einige konnten sogar einen Nutzen daraus ziehen. Welchen, liest du hier.

Lockdowns, Home Office, Home Schooling, Beziehung - all das hat im vergangenen Jahr zu Hause stattgefunden. Wer nicht das Glück hat, auf 120 Quadratmeter zu wohnen und sich auch mal aus dem Weg gehen kann, bei dem kann's schon mal krachen. In beengtem Wohnraum steigt der Stresspegel ungleich schneller an. Das führt auch leichter zu Konflikten. 

Von der Krise profitieren

Psychologin und Familienwissenschaftlerin Lisa Neff von der Universität Texas hat herausgefunden, dass manche Paare von der Krise des letzten Jahres sogar profitiert haben. Und zwar dann, wenn es ihnen gelang, die Pandemie zum Blitzableiter umzufunktionieren.

Weniger Stressauswirkungen 

Basierend auf zwei Wellen von 14-tägigen täglichen Tagebuchdaten, die von 191 Teilnehmern gesammelt wurden, wurde untersucht, ob die Schuld an der Pandemie für Probleme den Stress reduzieren kann. 

Es zeigte sich, das Raunzen durchaus einen positiven Effekt hat - wenn es sich gegen abstrakte Dinge richtet, wie etwa die Coronakrise.

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