Politik

Gemischte Reaktionen auf Häupls Gratis-Nachhilfe

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:17

Nachdem Bürgermeister Häupl ankündigte ab Herbst 150.000 Schülern gratis Nachhilfe anzubieten, haben die ersten Reaktionen nicht lange auf sich warten Lassen. Während Bildungsmisterin Gabriele Heinisch-Hosek und Vize-Bürgermeisterin Maria Vassilakou den Schritt begrüßen, schlagen NEOS und das Team Stronach in einer andere Kerbe und werfen Häupl "Symptombekämpfung" vor.

Nachdem Bürgermeister Häupl ankündigte ab Herbst anzubieten, haben die ersten Reaktionen nicht lange auf sich warten Lassen. Während Bildungsmisterin Gabriele Heinisch-Hosek und Vize-Bürgermeisterin Maria Vassilakou den Schritt begrüßen, schlagen NEOS und das Team Stronach in einer andere Kerbe und werfen Häupl "Symptombekämpfung" vor.

"Mit seinem Vorstoß für eine Gratisnachhilfe hat der Wiener Bürgermeister Häupl zumindest erkannt, dass die SPÖ-Bildungspolitik gescheitert ist. Aber eine Nachhilfe ersetzt nicht einen vernünftigen Schulunterricht. Häupl will nur die sozialdemokratische Gießkanne einsetzen, statt für sinnvolle Reformen zu sorgen", erklärt Team Stronach Bildungssprecher Robert Lugar.

In die selbe Kerbe schlägt Beate Meinl-Reisinger, Landessprecherin der NEOS Wien "Das österreichische Schulsystem krankt an allen Stellen. Wir schaffen es nicht, alle Kinder entsprechend am Weg mitzunehmen. Was macht man nun? Man klebt Pflaster auf die Wunden anstatt sich um das eigentliche Problem zu kümmern", zeigt sich Meinl-Reisinger verärgert.

Unterstüzung von der Partei und den Grünen

Naturgemäß anders sieht das Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ). Sie begrüßt die Ankündigung der Gratis-Nachhilfe für Wiener Pflichtschüler durch die SPÖ. Dies sei "eine wichtige Maßnahme, um jene Eltern zu unterstützen, die sich Nachhilfe nicht oder nur schwer leisten können"

Auch die Wiener Grünen können sich mit der Initiative anfreunden. Für Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou ist dabei das Bekenntnis zur Zweisprachigkeit entscheidend. "Jedes Schulkind in Wien soll Deutsch und eine zweite Sprache erlernen. Das haben wir uns als rot-grüne Stadtregierung vorgenommen und das neue Förderprogramm ist dafür entscheidend", hieß es in einer Aussendung

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