Generika-Skandal: Diese Medikamente sind betroffen

Eine Inspektion der französischen Arzneimittelbehörde (ANSMS) ergab, dass unzählige Generika aufgrund gefälschter Studien zugelassen wurden. Auch der österreichische Markt ist betroffen. Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) prüft sechs Präparate in Österreich.

Eine Inspektion der französischen Arzneimittelbehörde (ANSMS) ergab, . Auch der österreichische Markt ist betroffen. Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) prüft sechs Präparate in Österreich.

Laut AGES könnten in Österreich sechs Präparate mit gefälschten Daten zugelassenen worden sein. Die behörde betont aber, dass biser keinerlei Hinweise auf eine Gesundheitsgefahr vorliegen. Der Fall betrifft möglicherweise den gesamten EU-Raum und auch darüber hinausgehende Weltregionen.

Die AGES prüft nun folgende Medikamente:


Nebivolol G.L. 5 mg - Tabletten, G.L. Pharma, Zul.-Nr.: 1-27947,
Nebilan 5 mg Tabletten, G.L. Pharma, Zul.-Nr.: 1-28256,
Venlafaxin Bluefish 75 mg, 150 mg Hartkapseln, retardiert, Bluefish, Zul.-Nr.: 1-28856, 1-288567
Nebivolol ratiopharm 5 mg Tabletten, ratiopharm, Zul.-Nr.: 1-29165,
Desloratadin ratiopharm 2,5 mg, 5 mg Schmelztabletten, ratiopharm, Zul.-Nr.: 1-31313, 1-31314,
Melleva 150 Mikrogramm / 30 Mikrogramm Filmtabletten, Velvian, Zul.-Nr.: 1-35303.


 Die Medizinmarktaufsicht merkte an, dass die gelisteten Produkte bereits seit mehreren Jahren im Einsatz sind und es bisher keine Anhaltspunkte auf eine schlechtere Wirksamkeit oder Sicherheit gegeben hätte.

 

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