Geöffnet trotz Lockdowns? Jetzt redet Wiener Wut-Wirt

Dass er sein Lokal auch während des Lockdowns geöffnet hat, stimmt nicht. Doch wütend ist der Gastronom dennoch.

Medienberichten zufolge soll der Wiener trotz Lockdowns sein Beisl nahe der Stadthalle geöffnet haben. Gegenüber "Heute" stellt Kurt Eberhardt, Betreiber von "Eberhardt's Markgraf" jetzt klar: "Stimmt nicht, die Strafe könnte ich mir nicht leisten". 

"Man muss um jeden Cent kämpfen"

Er wolle "nicht berühmter werden", als er ist. "Sie haben eh gesehen, was mit der Wirtin in Linz da los war" - siehe HIER. Das Gerücht sei gestern über Facebook aufgekommen, erzählt der Gastronom. So soll er offenbar - hinter einer Mauer aus Stühlen und Tischen versteckt ("Heute" hat berichtet) - illegal Stammgäste bedient haben. "Die Bewirtung im Lokal war nur bis zum Lockdown, derzeit machen wir ausschließlich Lieferung und To-Go", stellt Eberhardt klar. 

Was jedoch stimme, sei sein Ärger über die von der Regierung zugesagten, jedoch immer noch ausstehenden Corona-Hilfen. "Die Kassen sind leer und man muss um jeden Cent kämpfen. Ich habe fünf Lokale und bis jetzt gerade einmal 500 Euro erhalten." So wie die Regierung das mache, "ist es tödlich für die Wirtschaft".

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