Die Häuser einer Wiener Kleingartensiedlung, die in Döbling in eine Baugrube abzustürzen drohten, sind auch am Donnerstag weiter gesperrt. Ein Geologe soll ein Gutachten erstellen, um die Situation zu bewerten, sagte Gerhard Cech, der Leiter der Baupolizei. Durch die starken Regenfälle der vergangenen Tage war der Boden rund um eine Baugrube einer Großbaustelle am Wilckensweg aufgeweicht.
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Die Kleingartensiedlung ist im Winter nur spärlich bewohnt. Von dem Absturz waren zwei Häuser bedroht. Für die Bewohner gab es am Nachmittag dann Entwarnung. Sie dürfen wieder zurück in ihre Häuser. Laut Baupolizei gebe es keine neuerlichen Setzungen des Bodens, hat das Gutachten eines Geologen ergeben. Das Haus, das ganzjährig bewohnt wird, sowie ein Holzhaus drohten in eine Baugrube zu stürzen.
Bei einem Haus handelt es sich laut Cech um eine unbewohnte, abbruchreife Holzhütte. Das zweite betroffene Haus war allerdings bewohnt. Die Familie musste die vergangene Nacht im Hotel übernachten.
Der starke Regen hatte das Erdreich rund um eine Baustelle am Wilckensweg aufgeweicht. Neuerliche Niederschläge könnten abermals zu Auswaschungen führen. Die Baufirma muss nun laut Baupolizei das Areal absichern.