George Clooney ist ein echter Scheisskopf

Kein Scherz, sondern eine Figur aus Joseph Hellers berühmtem Roman "Catch-22".

Abgesehen von Kaffeewerbespots hat George Clooney seit 2016 ("Money Monster") keine Rolle übernommen. Im Kino wird man ihn zwar auch in näherer Zukunft nicht zu Gesicht bekommen, dafür ist George ab Mai in der Hulu-Miniserie "Catch-22" zu sehen.

Berühmte Romanvorlage

Sechs Episoden umfasst das Format, das auf dem gleichnamigen Roman von Joseph Heller basiert. Die Handlung dreht sich um den Soldaten Yossarian, der während des Zweiten Weltkriegs auf der Mittelmeerinsel Pianosa stationiert ist. Um nachhause in die USA geschickt zu werden, will Yossarian eine Geisteskrankheit vortäuschen. Der Plan hat jedoch einen Haken (engl. "catch")...

Geisteskranke werden nur in die Heimat geschickt, wenn sie selbst danach verlangen. Verlangen sie danach, gelten sie aber automatisch als geistig gesund und werden demnach nicht aus dem Wehrdienst entlassen. Diese paradoxe Situation wird im Roman als "Catch-22" bezeichnet. Durch den Erfolg des Buchs schaffte es der Begriff in die amerikanische Alltagssprache.

Der Trailer von "Catch-22":

Scheisskopf und seine Paraden

Mike Nichols verfilmte den Stoff 1970, unter anderem mit Orson Welles, Jon Voight, Anthony Perkins und Alan Arkin. In der Version von Hulu spielt Christopher Abbott ("The Sinner") die Rolle des Yossarian. George Clooney übernimmt den Part von Leutnant Scheisskopf, der in den Krieg gezogen ist, um Paraden abzuhalten. Weil diese ihm perfekt gelingen, wird er zum Oberst und schließlich sogar zum General befördert. George Clooney führte auch Regie und produzierte die Serie.

(lfd)

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