Geplanter Nazar-Auftritt regt FPÖ Amstetten auf

Bild: Andreas Tischler

Ein geplanter Auftritt des Wiener Rappers Nazar beim Tag der Jugend in Amstetten entzweit dort derzeit den Stadtrat. SPÖ und Grüne stimmten dafür, den Skandal-Rapper einzuladen, ÖVP und FPÖ sind wegen dessen Beschimpfung von FP-Chef Heinz-Christian Strache dagegen.

Ein geplanter Auftritt des Wiener Rappers Nazar beim Tag der Jugend in Amstetten entzweit dort derzeit den Stadtrat. SPÖ und Grüne stimmten dafür, den Skandal-Rapper einzuladen, ÖVP und FPÖ sind wegen dessen dagegen.

Der Wiener Rapper Nazar soll beim Tag der Jugend in Amstetten als Hauptact auftreten. Mit den Stimmen von SPÖ und Grünen wurde beschlossen, den Popstar einzuladen. Das sorgt vor allem bei der FPÖ für reichlich Empörung.

Der Rapper hatte FPÖ-Chef Strache bei einem Konzert einen "Hurensohn" genannt. Daraufhin war er zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Dass genau Nazar nun beim Festival auftreten soll, findet FP-Stadträtin Brigitte Kashofer indiskutabel: "Wenn er von Hurenkindern Spricht, bezeichent er ja die Mütter als Huren. Das ist eine Provokation sondergleichen", sagte sie gegenüber den "Niederösterreichischen Nachrichten".

Sponsor hat mit Nazar kein Problem

Die Raiffeisenbank hat als Sponsor kein Problem mit dem umstrittenen Stargast. "Ich halte grundsätzlich zwar nichts von Beschimpfungen, aber Strache ist ja auch kein Kind von Traurigkeit", meinte Andreas Weber, Direktor der Raiffeisenbank Mostviertel Amstetten zu den "Niederösterreichischen Nachrichten".

Am 14. August wird der Tag der Jugend in Amstetten über die Bühne gehen. Rund 12.000 Euro wird das Open-Air-Event die Stadt kosten.

 

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