Welt

Gerettete auf NGO-Schiff in 14-tägiger Quarantäne

Heute Redaktion
13.09.2021, 13:57

Das deutsche Rettungsschiff "Alan Kurdi" hat 156 Personen in Sicherheit gebracht. Diese dürfen jedoch nicht nach Italien einreisen, sondern müssen zwei Wochen in Quarantäne.

Bei der vergangenen Mission konnte das deutsche Rettungsschiff "Alan Kurdi" 156 Menschen retten und in Sicherheit bringen. Doch einen italienischen Hafen darf das Schiff in den kommenden zwei Wochen nicht anlaufen. Italien wird jedoch ein Schiff zur Verfügung stellen, auf dem die Personen eine 14-tägige Quarantäne verbringen können.

Für die medizinische Versorgung während der Isolation wird das italienische Rote Kreuz sorgen, das gab der Chef des italienischen Zivilschutzes, Angelo Borrelli, am Sonntag bekannt. Aktuell befindet sich die "Alan Kurdi" in internationalen Gewässern vor der westlichen Küste Siziliens. Aktuell ist eine Landung in einem italienischen Hafen auf Grund der Coronavirus-Pandemie nicht möglich.

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Italien fordert deutsches Handeln

Italien sieht sich auf Grund der Pandemie nicht mehr als sicheren Hafen für Migranten und Flüchtlinge. In den vergangenen Tagen forderte Italien Deutschland wiederholt zum Handeln auf. Da das Rettungsschiff der Hilfsorganisation "Sea-Eye" unter deutscher Flagge fahre, sei Deutschland verantwortlich, so die Argumentation Roms.

Die "Alan Kurdi" (siehe Archiv-Diashow) ist aktuell das einzige Schiff einer NGO, die aktuell, trotz Corona, Flüchtlinge aus dem Mittelmeer rettet. Italien, das schon jetzt mehr als 19.000 Corona-Tote zu beklagen hat, sieht sich derzeit außerstande diesbezüglich zu helfen.

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