Gericht hat entschieden: Grünes Licht für Westring

Der Bau des Westrings kann jetzt endlich beginnen.
Der Bau des Westrings kann jetzt endlich beginnen.Bild: ASFINAG
Nach acht Jahren Wartezeit ist es soweit! Laut dem Bundesverwaltungsgericht ist die Umweltverträglichkeit des Westrings nun gegeben.

Bereits im Jahr 2008 begann die Umweltverträglichkeits-Prüfung. Acht Jahre danach können zigtausende Pendler aufatmen.

Denn wie das Bundesverwaltungsgericht mitteilte, kann "unter Vorschreibung neuer Auflagen bzw. unter Einhaltung der zum Teil abgeänderten und erweiterten Auflagen" der Westring (A 26) gebaut werden. Das Verfahren hatte sich durch Einsprüche von Gegnern immer wieder verzögert.

Die Sachverständigen konnten dieses Mal nachvollziehbar darlegen, dass die von den Gegnern vorgebrachten Beschwerden insgesamt nicht geeignet waren, die Umweltverträglichkeit des Projektes in Zweifel zu ziehen.

Nach Fertigstellung des Projekts soll die 4,7 Kilometer lange Strecke die A7 mit der Rohrbacher Straße verbinden und damit das Linzer Stadtzentrum entlasten. Des weiteren sind eine Donaubrücke sowie ein Tunnel (3,2 Kilometer) geplant.

Ausschreibung für neue Brücke



Die europaweite Ausschreibung zum Bau der Donaubrücke erfolgt Ende Oktober 2017. Nach dem Ablauf sämtlicher Fristen im Zusammenhang mit dem Vergabegesetz und dem Zuschlag für ein ausführendes Bauunternehmen, können im Herbst 2018 die Arbeiten für die Brücke starten (Fertigstellung 2022), wie die Asfinag mitteilt.

Auch in der Politik zeigt man sich ob des Go für den Bau des Westrings erleichtert. "Trotz der langen Verzögerungen des Projekts, überwiegt nun die Freude, dass der Bescheid endlich da ist. Der Westring ist eine enorm wichtige Verkehrsachse für den Wirtschaftsstandort Linz und seine Betriebe", sagt Vizebürgermeister Bernhard Baier (ÖVP).

(mip)

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account red Time| Akt:

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen