Gericht ordnet Haftstrafe gegen einen Bayern-Star an

Lucas Hernandez
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Lucas Hernandez droht Ärger mit der spanischen Justiz. Ein Gericht in Madrid ordnete am Mittwoch eine Haftstrafe gegen den Star von Bayern München an. 

Das 32. Strafgericht von Madrid hat den französischen Teamspieler für den 19. Oktober vorgeladen. Danach muss der 25-Jährige innerhalb von zehn Tagen eine sechsmonatige Haftstrafe antreten. Zwar sei beantragt worden, den Vollzug der Strafe auszusetzen, allerdings war dies abgelehnt worden. 

Gegen Kontaktverbot verstoßen

Ein Gericht in Madrid hatte im Februar 2017 ein Kontakt- und Annäherungsverbot gegen den Fußballer ausgesprochen, nachdem es zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung mit seiner jetzigen Frau Amelie de la Osa Lorente in der Öffentlichkeit gekommen war. 

Wenig später hatte sich das Paar wieder versöhnt, war gemeinsam nach Miami geflogen. Und verstieß damit gegen das gerichtlich verhängte Kontaktverbot. Dies wurde bei der Rückkehr nach Spanien - Hernandez kickte damals für Atletico Madrid - festgestellt. 

Hernandez wurde daraufhin zu 31 Tagen gemeinnütziger Arbeit verurteilt. Diese absolvierte der Star-Kicker allerdings nicht. Nun droht dem Franzosen die Haft. 

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