Entsetzen in der Justiz: Am Wiener Landesgericht wurden jede Woche brisante Akte in Altpapier-Kübeln vors Haus gestellt. Ein Reporter fand dort die geplante Meinl-Anklage - und unglaubliche Dokumente.
Entsetzen in der Justiz: Am Wiener Landesgericht wurden jede Woche brisante Akte in Altpapier-Kübeln vors Haus gestellt. Ein Reporter fand dort die geplante Meinl-Anklage – und unglaubliche Dokumente.
Ein Griff in den Müll brachte Marcus Oswald (44) in die Schlagzeilen: – ein Verschlussakt. Als Oswald Passagen daraus im Internet publizierte, bekam er Besuch von der Kripo.
Resultat: geschockte Fahnder. Denn die wollten nur den Meinl-Akt, aber Oswald hat viel mehr aus den unversperrten Mistkübeln gefischt – etwa: Protokolle über eine laufende Polizeiaktion gegen organisierte Kriminalität in fünf Ländern, weiters über Observationen und geplante Kontoöffnungen. Skurril am Rande: Oswald bot sich Meinl als PR-Hilfe an. Im Honorarpaket: zwei Anzüge, ein Fahrrad und Gutscheine von Meinl am Graben.