Politik

Gesamtschule: Heinisch-Hosek ärgert die ÖVP

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:30

Die Koalition ist zwar noch frisch, doch schon gibt es Scharmützel. Schuld ist SPÖ-Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek. Sie hatte gemeint, dass die Gesamtschule - die sich nicht im Regierungsprogramm findet - für sie noch "nicht vom Tisch" ist.

Die , doch schon gibt es Scharmützel. Schuld ist SPÖ-Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek. Sie hatte gemeint, dass die Gesamtschule - die sich nicht im Regierungsprogramm findet - für sie noch "nicht vom Tisch" ist.

"Es gibt Interesse aus Vorarlberg, Tirol und Salzburg, Modellregionen zur gemeinsamen Schule zu initiieren", so Heinisch-Hosek weiter. Die Gesamtschule könnte sich also über solche Schulversuche auf ganz Österreich ausbreiten. Interessant an dieser Aufzählung ist, dass die zitierten Bundesländer alle ÖVP-geführt sind.

"Koalitionspakt aufschnüren"

 kritisierte am Samstag: "Die Tinte auf dem Koalitionsvertrag ist noch nicht einmal trocken, und Heinisch-Hosek will den Pakt schon wieder aufschnüren". Man brauche jetzt "konstruktive gemeinsame Regierungsarbeit", um das Vertrauen in die Politik wieder herzustellen, so Blümel.

"Leere Versprechungen"

Harald Walser von den Grünen wiederum bekrittelte, dass Heinisch-Hosek in Interviews "starke Worte" finde, sich aber fast nichts davon im Koalitionspakt finde und es sich deshalb wohl um "leere Versprechungen" handle. Das Team Stronach pochte auf mehr Autonomie der Schulen.

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