Attentat in Tula

Chef von russischer Drohnenfirma angeschossen

Nach einem Schusswaffenangriff auf den Chef eines russischen Drohnenherstellers ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen versuchten Mordes.
Newsdesk Heute
29.07.2026, 20:49
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Der Chef eines russischen Drohnenherstellers ist bei einem Schusswaffenangriff verletzt worden. Andrej Tscheresow war in der Nacht auf Mittwoch am Heimweg von der Arbeit, als er von einem unbekannten Täter attackiert wurde. Das berichtet die russische Zeitung "Iswestija". Die Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt in Tula, etwa 200 Kilometer südlich von Moskau, wegen versuchten Mordes.

Wie es Tscheresow aktuell geht, wurde nicht bekanntgegeben. Laut dem örtlichen Ermittlungskomitee wurde er ins Krankenhaus gebracht. Die Ermittler versuchen nun, die Täter auszuforschen und den genauen Ablauf des Angriffs zu klären.

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Laut "Iswestija" hat Tscheresows Frau drei Schüsse gehört. Sie konnte aber nicht erkennen, wer auf ihren Mann geschossen hat.

Das Unternehmen Russian Air Transport Laboratory, das Tscheresow gegründet und geleitet hat, ist vor allem für die Entwicklung der Owod-Kampfdrohnen bekannt. Diese Drohnen werden von der russischen Armee im Krieg gegen die Ukraine eingesetzt.

Seit dem Beginn der russischen Offensive in der Ukraine vor fast viereinhalb Jahren nimmt Kiew immer wieder Vertreter des russischen Verteidigungs- und Militärbereichs ins Visier. Die ukrainische Regierung hat sich zu dem aktuellen Vorfall bisher nicht geäußert.

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