Geschäft verkaufte illegale Böller an Zehnjährige

Polizeibeamte erwischten zwei Buben im Alter von zehn und elf Jahren beim Hantieren mit gefährlichen, illegalen Böllern. Ein Geschäft hatte sie ihnen verkauft.

Zwei Buben im Alter von zehn und elf Jahren hantierten am Montagnachmittag gegen 16.45 Uhr im Wiener Braunhirschenpark (15. Bezirk) mit illegalen Böllern der Kategorie F2 (erst ab 16 Jahren). Laut ihren Aussagen wurde ihnen der Gegenstand in einem nahegelegenen Geschäft in der Sechshauser Straße verkauft.

Der dortige Verkäufer bestritt zunächst, überhaupt Pyrotechnik dieser Kategorie zu verkaufen. Im Geschäft und im Lagerraum konnten die Beamten jedoch zahlreiche Böller und Feuerwerkskörper der Kategorie F2 sicherstellen. Darunter waren auch Böller und Raketen ohne die gesetzlich vorgeschriebenen "CE"-Qualitätskennzeichnung.

130 Kilo Pyrotechnik, Entschärfungsdienst angefordert

Aufgrund der erheblichen Menge an nicht fachgerecht verstauter und unzertifizierter Pyrotechnik mussten sprengstoffkundige Beamte und der Entschärfungsdienst des Innenministeriums hinzugezogen werden.

Insgesamt stellte die Polizei in dem Geschäft rund 130 Kilogramm an Böllern, Raketen und anderen pyrotechnischen Gegenständen sicher. Der 27-jährige Verkäufer wurde mehrfach angezeigt und muss mit erheblichen Geldstrafen rechnen.

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