Geschlechts-OP nur gratis, wenn ER im Gefängnis bleibt

Bild: California Department Of Correction

Nach 28 Jahren Jahren im Gefängnis wegen Mordes hat sich Jeffrey Bryan Norsworthy (51) vor Gericht eine Geschlechtsumwandlung erkämpft. Dem Häftling, der seit seiner Inhaftierung als Frau lebt, wurde vor Gericht die für seine "emotionale Gesundheit" notwendige OP auf Gefängniskosten zugesprochen. Aber: Gleichzeitig steht Michelle Lael Norsworthy nun vor einem Bewährungsausschuss. Entlässt dieser in aus der Haft, wird es auch nichts mit der 100.000 Dollar teuren Operation.

Nach 28 Jahren Jahren im Gefängnis wegen Mordes hat sich Jeffrey Bryan Norsworthy (51) vor Gericht eine Geschlechtsumwandlung erkämpft. Dem Häftling, der seit seiner Inhaftierung als Frau lebt, wurde vor Gericht die für seine "emotionale Gesundheit" notwendige OP auf Gefängniskosten zugesprochen. Aber: Gleichzeitig steht Michelle Lael Norsworthy nun vor einem Bewährungsausschuss. Entlässt dieser in aus der Haft, wird es auch nichts mit der 100.000 Dollar teuren Operation.

Das Urteil, dass das Gefängnis die Kosten der Geschlechtsumwandlung übernehmen soll, ist eine Premiere in Kalifornien. Der Häftling, der in einem reinen Männergefägnis einsitzt, konnte vor Gericht eine Geschlechtsidentitätsstörung geltend machen. Hormontherapien bekam Norsworthy bereits seit Jahren hinter Gittern, die Operation war ihm aber verwehrt geblieben.

Nun besagt das Urteil, dass ihr die Operation auf Gefängniskosten zustehe. Das Gefängnis argumentierte bisher damit, dass die Operation eine Gefahr für die künftige Frau im reinen "Männerknast" darstellen würde. Doch vielleicht stellt sich diese Problematik gar nicht - Norsworthy wird nämlich gerade von einem Bewährungsausschuss befragt, der über eine vorzeitige Entlassung entscheidet. Der Preis seiner Freiheit wäre, dass die Operation damit nicht mehr bezahlt werden würde.

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