Mit einer Strafe von bis zu 7500 Euro müssen jene Hundebesitzer rechnen, die es verabsäumen, dem eigenen Wauzi einen Mikrochip implantieren zu lassen! Allerdings: In Linz hat es bisher noch kein Strafverfahren gegeben, sagt Karin Frohner vom Magistrat. Künftig soll aber dennoch schärfer kontrolliert werden.
Im Landesgesetz sind zwar scharfe Sanktionen festgeschrieben, wirklich bestraft wurde allerdings noch kein Hundebesitzer, dessen Bello keinen Chip im Körper implantiert hatte. Dies verwundert besonders, weil laut Land Oberösterreich nicht einmal 60 Prozent aller Hunde dieses Elektroteil unter dem Fell haben. Der Grund dafür: die fehlende Kontrollmöglichkeit.
So sollte theoretisch etwa auf jeder Polizeidienststelle ein Lesegerät vorhanden sein - Tatsache ist aber, dass das nicht der Fall ist. Ebenso verfügen die wenigsten Gemeindeämter über derartige Kontrollmöglichkeiten. Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass kaum beziehungsweise gar nicht gestraft wird. Seit Beginn der Hundechippflicht zu Jahresanfang hat es etwa in Linz kein einziges Strafverfahren gegeben, sagt Magistrats-Sprecherin Karin Frohner: Wir gehen davon aus, dass Tierärzte säumige Hundebesitzer darauf aufmerksam machen. Die Strafen für dieses Vergehen sind hoch angesetzt: Maximal 3750 Euro zahlen ertappte Hundesbesitzer beim ersten Mal, im Wiederholungsfall sogar bis zu 7500 Euro.
Robert Loy