"Geschlafen haben alle genug. Wir haben nicht zu ausgelassen gefeiert, wollen weiter attackieren", sagte Patrick Wimmer über die ÖFB-Party nach dem historischen 3:2-Sieg gegen Holland.
Die ÖFB-Stars luden Freunde und Familien am Dienstagabend ins Teamhotel in den Stadtteil Grunewald in Berlin ein. Heute wird dort der mögliche Achtelfinal-Gegner geschlossen am Fernseher beobachtet. Türkei, Tschechien oder Georgien heißt der Gegner am Dienstag in Leipzig.
"Heute startet die Vorbereitung", sagt Wimmer. "Wir werden uns das Spiel ansehen, in den nächsten Tagen dann näher auf den Gegner eingehen."
Bitter: Wimmer wird beim Achtelfinal-Hit in Leipzig nicht dabei sein, fehlt als einziger ÖFB-Spieler mit einer Gelbsperre.
"Mein Vertrauen in die Kollegen ist groß. Ich bereite mich darauf vor, in zehn Tagen im Viertelfinale wieder ein Spiel zu haben."
Die Euphorie in der Heimat kriegt der äußerst bodenständige Wolfsburg-Legionär mit. "Es macht uns stolz, dass das Land hinter uns steht."
"Ein Wunder ist der Erfolg für mich nicht. Jeder weiß unter Rangnick, was er zu tun hat. Auf dem Platz sind wir eine verschworene Einheit. Abseits davon gibt uns der Teamchef Freiheiten."