Nach Oberösterreich und Wien "erwischte" es jetzt auch Niederösterreich: Am Buschberg im Bezirk Mistelbach und in Wr. Neustadt wurde die Raupenplage entdeckt.
Es sind Naturschauspiele, die an Halloween-Filme erinnern, die es in Marchtrenk (OÖ) und im Erholungsgebiet Wienerberg sowie im Schönbrunner Schlosspark in Wien gegeben hat.
Zahlreiche Bäume wurden von weißen Fäden umhüllt, nun wurde das Phänomen auch in Niederösterreich, genauer gesagt am Buschberg, der größten Erhebung in den Leiser Bergen im Weinviertel, und in Wiener Neustadt entdeckt.
Hinter dem Phänomen, gegen das in OÖ auch die Feuerwehr vorgegangen ist, steckt die Gespinstmotte. Sie frisst Knospen und Blüten und verpuppt sich in den Gespinsten.
Von April bis Juni leben die Raupen auf dem Spindelstrauch, die Verpuppung findet einmal jährlich in einem dichten weißen Sammelgespinst statt. Die Raupen sind weder für Tiere, noch für Menschen gefährlich.
Im Osten des Landes war erst der Buchsbaumzünsler "besiegt" worden, jetzt tauchen die Gespinstmotten auf.
(wes)