Margarete Schramböck, VP-Ministerin für Wirtschaftsstandort und Digitalisierung war heute, Donnerstag, bei nö. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner zu Gast. Die Themen des Arbeitsgesprächs: der Ausbau des E-Government, der Bürokratieabbau sowie die Digitalisierung.
"Der Wirtschaftsmotor läuft auf Hochtouren", betonte Mikl-Leitner bei der anschließenden Pressekonferenz im Landhaus. Demnach habe Niederösterreich ein Wirtschaftswachstum von überdurchschnittlichen 2,9 Prozent, für 2018 wird ein Plus von 3,3 Prozent erwartet.
Bund soll Rahmenbedingungen schaffen
Aus diesem Grund sei es umso wichtiger, Rahmenbedingungen zur Vereinfachung für Unternehmen, aber auch Privatpersonen zu schaffen. Einen Anfang mache die Digitalisierungsoffensive, die es ermögliche, diverse Förderungen sowie Anträge online abzuwickeln. "Seit Herbst 2017 wurden 50 Prozent aller Förderungen im Bereich Wirtschaft und Tourismus elektronisch erledigt, bei der Wirteförderung wurden bereits 75 Prozent der Anträge online abgewickelt", so Mikl-Leitner. Dies sei ein Zeichen, dass das Angebot auch angenommen werde.
Mit Ministerin Schramböck einigte man sich beim heutigen Gespräch darauf, dass der Bund die Rahmenbedingungen für eine entsprechende Infrastruktur schaffe, eine Anpassung der Förderbedingungen bezüglich der Breitbandmilliarde seitens des Bundes wird ins Auge gefasst.
"Es gilt, hart daran zu arbeiten, das Thema Bürokratie weiter zurück zu drängen und es für die Unternehmen einfacher zu machen", meinte Schramböck.
(nit)