Geständnis! Ex-Freund tötete von ihm Schwangere (17)

Ein Polizeibeamter am Tatort im Grazer Bezirk Geidorf.
Ein Polizeibeamter am Tatort im Grazer Bezirk Geidorf.MARIO BÜHNER / APA / picturedesk.com
Nach dem Mord an einer schwangeren 17-Jährigen legte der 19-Jährige Ex-Freund ein Geständnis ab. Ein Motiv gibt es trotzdem noch nicht.

Mordalarm am 19. Juli: Im Grazer Bezirk Geidorf erschien eine 17-Jährige nicht zur Arbeit, auch für ihre Angehörigen war sie plötzlich nicht mehr erreichbar. Polizeibeamte öffneten die Wohnungstür und stießen auf die Leiche des Mädchens, das im fünften Monat schwanger war. Sie wies mehrere Stichverletzungen auf, auch am Hals gab es Spuren von Gewalt. In der Wohnung lag eine blutige Schere.

Trotz Mordverdachts hatte man bisher keine Gewissheit. Im Fokus der Ermittler stand der 19-jährige Bekannte/Ex-Freund, der auch der Vater des Ungeborenen war. Offiziell waren sie kein Paar, doch in der Wohnung soll es zu einem Streit gekommen sein, erzählte er den Ermittlern. Als er diese verließ, soll sie noch gelebt haben.

Wollte sie angeblich nicht töten

Auch als die Obduktion einen Mord und die Schere als Tatwaffe bewiesen, stritt der 19-Jährige alles ab. Er wurde trotzdem festgenommen und saß seitdem in Untersuchungshaft. Wie der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Hansjörg Bacher nun gegenüber "ORF Steiermark" bestätigt, dürfte es nun eine Wendung gegeben haben.

Der 19-Jährige legte in der U-Haft ein Geständnis ab. Er habe die schwangere 17-Jährige erst gewürgt und dann mit der Schere erstochen. Warum der Streit tödlich endete, könne er sich nicht erklären. Er wollte sie jedenfalls nicht töten, so der Verdächtige. Weil das Geständnis nicht öffentlich kundgetan wurde, gilt weiter die Unschuldsvermutung.

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