Beim abendlichen Spaziergang riss sich Sharpei-Hündin Saba von der Leine los, wurde seitdem nicht mehr gesehen. Bei der Hunde-Such-Hilfe vermutet man, dass Saba gestohlen worden sein könnte.
Beim abendlichen Spaziergang am 29. Februar dürfte sich Saba vor irgendetwas erschrocken haben, riss sich von der Leine los und lief weg. Sie verschwand in Wien-Hernals, in der Mayssengasse 35, an der Grenze zum 16. Bezirk. Zwar wurde intensiv nach ihr gesucht, bis jetzt wurde sie aber nicht gefunden und es gab auch keine Sichtungen der Hundedame.
Regina Drlik von der Hunde-Such-Hilfe Österreich vermutet, dass der Sharpei-Mix mitgenommen worden sein könnte. "Sie hatte noch ihre Leine, aber dass sie damit irgendwo hängen geblieben ist, schließen wir im Stadtgebiet aus, dann hätte es auch Sichtungen geben müssen", so Drlik. Sie erlebe in letzter Zeit immer öfter, dass Leute, denen Hunde zulaufen, diese auch einfach behalten. Manchmal seien es auch psychisch Kranke, die glauben, ihnen gehöre der Hund wirklich.
Darum appelliert Drlik, jetzt noch einmal besonders aufmerksam zu sein. Haben Nachbarn, Kollegen oder Bekannte auf einmal einen neuen Hund, der aussieht wie Saba? Saba ist ein schwarzer Sharpei-Mix, hat auch die rassentypische blaue Zunge. Sie ist mit einem schwarzen Geschirr, hellblauen Halsband und schwarzer, reflektierender Leine ausgebüxt, könnte aber inzwischen auch anderes Geschirr haben.
Kennst du einen Hund, der auf Sabas Beschreibung passen könnte?
Die Hunde-Such-Hilfe ist rund um die Uhr unter 0664/9113540 erreichbar. Gerne anrufen und es kommt jemand vorbei und klärt die Situation. Bei Unsicherheiten können auch Fotos des Hundes geschickt werden, die vom Verein überprüft werden.
Ihr Besitzer macht sich große Sorgen. Saba ist ein ehemaliger Straßenhund und fremden Männern gegenüber ängstlich. Bei anderen Hunden kann sie laut werden, reagiert aber nicht aggressiv. Saba ist außerdem gechippt und registriert.