Ein 30-jähriger Ungar, der im November bei Graz 52 Ringe im Wert von mehr als 28.000 Euro gestohlen haben soll, hat sich am Sonntag selbst der Grazer Polizei gestellt. Der Mann gestand, den Schmuck damals aus der Vitrine eines Juweliers erbeutet zu haben. Seine Identität war aufgrund von Tatortspuren bereits kurz nach dem Diebstahl bekannt gewesen.
Ein 30-jähriger Ungar, der im November bei Graz 52 Ringe im Wert von mehr als 28.000 Euro gestohlen haben soll, hat sich am Sonntag selbst der Grazer Polizei gestellt. Der Mann gestand, den Schmuck damals aus der Vitrine eines Juweliers erbeutet zu haben. Seine Identität war aufgrund von Tatortspuren bereits kurz nach dem Diebstahl bekannt gewesen.
Der Beschuldigte kam gegen 8.00 Uhr zur Polizei am Hauptbahnhof und sagte, er werde polizeilich gesucht und möchte sich stellen. Er gestand den Einbruchsdiebstahl und wurde in die Justizanstalt Graz-Jakomini gebracht.
Der Ungar soll die Gold- und Platinringe am 13. November gemeinsam mit einem Komplizen bei einem Juwelier in Seiersberg (Bezirk Graz-Umgebung) gestohlen haben. Aufgrund von Überwachungsfotos und der Tatortspuren wurde der 30-Jährige eindeutig als Täter identifiziert.
Gegen den Mann war bereits wegen Einbruchsdiebstählen in Graz ermittelt worden. Ein ehemaliger Komplize des Ungarn gestand, beim Verkauf der Ringe behilflich gewesen zu sein. Einen Teil der Ringe verkauften die beiden an einen Goldschmied in Graz, der die Ringe aber schon eingeschmolzen hat. Der Aufenthaltsort des 30-Jährigen war der Polizei bisher nicht bekannt.