Gesundheits-Hotline 1450 startet in ganz Österreich

Die kostenlose Gesundheits-Hotline 1450 startet nun österreichweit.
Die kostenlose Gesundheits-Hotline 1450 startet nun österreichweit.Bild: FSW

In Wien, Niederösterreich und Vorarlberg gibt es das telefonische Gesundheitsservice schon seit April 2017. Ab sofort gibt es "1450" auch in den übrigen Bundesländern.

Unter der Rufnummer 1450 bietet das telefonische Gesundheitsservice rund um die Uhr Rat und Hilfe durch ein Team aus diplomierten Krankenpflegepersonen und speziell geschulten Telefonberatern. Das Service ist kostenlos, lediglich die üblichen Telefonkosten sind zu entrichten.

In Wien, Niederösterreich und Vorarlberg gibt es die Hotline bereits seit über zwei Jahren, die gemachten Erfahrungen seien sehr positiv, heißt es beim Fonds Soziales Wien.

In Wien 105.000 Anrufe seit April 2017

Seit dem Start der Gesundheitshotline 1450 wurden alleine in Wien rund 105.000 Anrufer gezählt, zwei Drittel aller Anfragen

wurden an den niedergelassenen Bereich verwiesen.

Nicht immer ist gleich der Gang zum Arzt oder in die Ambulanz notwendig. Auch hier helfen die Experten und geben fachkundige Auskunft zu Fragen wie "welche Versorgung brauche ich und wo kann ich mich hinwenden"? Reicht ein Besuch bei der Apotheke, sollte ich zum Hausarzt oder muss ich ins Spital?"

"Die Menschen vertrauen auf die Empfehlungen am Gesundheitstelefon und nehmen diese auch an – das zeigt uns auch die Statistik: 70% der Anrufer folgen den Empfehlungen unserer Experten am Telefon", so der FSW.

1450 als Wegweiser durch das Gesundheitssystem

Die Hotline soll auch dabei helfen, dass die Wiener die Versorgung bekommen, die sie benötigen. 1450 übernehme etwa auch Anrufe der Berufsrettung Wien, wenn es sich um keinen Notfall handle, Rettungs- und Krankentransportfahrten können damit reduziert werden. 1450 gibt aber auch Auskunft über die nächstgelegene (und offene) Apotheke.

Die Top-Themen seien stark von den Jahreszeiten abhängig. So würden die Wiener in der kalten Jahreszeit wegen anderen Themen (vor allem wegen Grippe, Erkältung oder Fieber bei Kleinkinder) an, als im Hochsommer. In der Hitzeperiode drehten sich die Anliegen vermehrt um Insektenbisswunden, Übelkeit und Kopfschmerzen, alles Symptome, die mit der Hitze in Verbindung stehen können.

(Quelle: Youtube)

"Wir wollen 1450 aber noch bekannter machen. Jeder Wiener und jede Wienerin soll die Nummer im Handy gespeichert haben. Ab 2020 wird die 1450 auf den neuen E-Cards gedruckt und damit gut sichtbar sein", heißt es.

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