Der 7. April 2023 ist der Weltgesundheitstag, gleichzeitig feiert die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ihr 75-jähriges Bestehen. In diesem Jahr steht der Weltgesundheitstag unter dem Motto "Gesundheit für alle". "Gesundheit darf niemals eine Frage von Arm und Reich sein. Jeder Mensch muss denselben Zugang zu medizinischen Behandlungen haben. 'Gesundheit für alle' – das ist auch mein Antrieb als Gesundheitsminister", so Gesundheitsminister Johannes Rauch. Der Grünen-Minister hält dabei laut Aussendung "Investitionen ins Gesundheitssystem auch in Zukunft für entscheidend".
"Wir brauchen ein starkes Gesundheitssystem, um eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung für alle Menschen zu gewährleisten und für unvorhersehbare Ereignisse, wie etwa Pandemien, gerüstet zu sein", so Rauch. Deshalb bekenne er sich klar zu einem "solidarischen Gesundheitssystem, zu dem alle Menschen ihren Beitrag leisten und gleichermaßen Zugang haben". Um die "Gesundheit für alle" sicherzustellen, kündigt Rauch deshalb eine Reihe von Maßnahmen an. So werde "bis 2025 die Zahl der Primärversorgungseinrichtungen verdreifacht".
"Damit soll der Zugang zu kassenfinanzierter medizinischer Versorgung für alle Menschen sichergestellt werden. In diesen Gesundheitszentren arbeiten Ärztinnen und Ärzte mit anderen Gesundheitsberufen wie Hebammen, Psycholog:innen oder Psychotherapeut:innen, medizinisch-technischen Diensten und diplomierten Krankenpfleger:innen zusammen", so der Minister. Bis 2025 unterstütze das Gesundheitsministerium zudem zusätzliche Projekte zur Krisenintervention. Für Kinder und Jugendliche wurde das Projekt "Gesund aus der Krise" bis Ende 2023 verlängert.
Und auch bei den Präventions- und Vorsorgemaßnahmen, vor allem bei den Impfungen, gibt es Neuerungen. "Seit Februar ist die HPV-Impfung für alle bis zum 21. Geburtstag kostenfrei verfügbar. Die Influenza-Impfung wird im Herbst in ganz Österreich gegen Rezeptgebühr möglich sein", so Rauch. Vorsorgeuntersuchungen wie das Brustkrebs-Früherkennungsprogramm seien kostenlos für alle. "Die Inanspruchnahme dieser Leistungen trägt dazu bei, dass Risikofaktoren und bereits bestehende Erkrankungen frühzeitig erkannt und behandelt werden", so der Minister.