Sie gelten als eines der beständigsten Paare im deutschsprachigen TV: Ann-Kathrin Kramer und Noch-"Tatort"-Kommissar Harald Krassnitzer. Die Schauspieler sind nicht nur privat, sondern auch beruflich ein eingespieltes Team.
Doch wenn die beiden gemeinsam vor der Kamera stehen, ziehen sie sich nach anstrengenden Drehtagen in getrennte Hotelzimmer zurück. Das klingt ungewöhnlich, hat aber einen ganz praktischen Grund. "Da waren wir uns eigentlich von Anfang an einig", erklärte Kramer gegenüber "Ippen.Media". "Wir sind in der Arbeit sehr unterschiedlich und haben verschiedene Rhythmen. Ich brauche es warm, er hat es lieber kühl. Ich gehe früh schlafen, er geht spät."
Der straffe Zeitplan am Set mache das gemeinsame Zimmer unpraktisch. "Drehen ist kein Urlaub, es gibt einen straffen Zeitplan. Meistens müssen die Frauen früher raus, der Wecker klingelt, der andere wird wach. Das ergibt alles keinen Sinn", betont die 60-Jährige.
Kennengelernt hat sich das Paar 1999 bei den Dreharbeiten zu "Du sollst nicht töten". Zehn Jahre später, am 7. Juli 2009, folgte die Hochzeit. Kramer brachte einen Sohn mit in die Beziehung, zu dem Krassnitzer ein enges Verhältnis hat. Trotz der räumlichen Trennung beim Dreh verfolgen die beiden noch ein gemeinsames Ziel: "Ich möchte sehr gerne noch einen Film drehen, bei dem mein Mann Regie führt", verrät Kramer.