Gewalt gegen Juden in ganz Europa

In Frankreich werden jüdische Geschäfte niedergebrannt, Synagogen attackiert, in Deutschland schlagen radikale Muslime zu - und auch in Österreich wurden jüdische Fußballer attackiert. Auch wenn die Politik diese Taten scharf verurteilt - sie hat kein Rezept.

In . Auch wenn die Politik diese Taten scharf verurteilt – sie hat kein Rezept.

Vor zwei Jahren sagten die Präsidenten der jüdischen und der muslimischen Gemeinde in Österreich unisono: "Den werden wir nicht in Wien lösen." Eine Liebesbeziehung entstand zwar nicht, vereinzelt gelangen gemeinsame Initiativen gegen Rassismus. Die jüngste Serie an Übergriffe gegen Juden, vorrangig von Erdogan-treuen Austro-Türken, verbreiten ein anderes Bild.

Der Angriff auf einen jüdischen Fußballer von Maccabi Haifa kommentiert Kanzler Faymann so: "Übergriffe sind absolut nicht zu tolerieren." Außenminister Kurz: "Null Toleranz gegenüber antisemitisch motivierter Gewalt." FP-Chef Strache: "Skandal!" Die deutsche Kanzlerin Merkel verurteilt Demo-Parolen, Präsident Gauck sichert Juden Beistand zu. Angreifer mit "voller Härte" zu bestrafen, verspricht die Regierung in Paris. Aber konkrete Maßnahmen blieben alle schuldig.

(enu)

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