Gewerkschaft droht AUA mit Flugausfällen Ende Juli

Ein Austrian Airlines Airbus A320.
Ein Austrian Airlines Airbus A320.Bild: Reuters
Die AUA und ihr Bordpersonal kommen nicht zur Ruhe. Wieder sind Verhandlungen geplatzt, es droht Streik in der Urlaubszeit.

Erneut sind die Kollektivvertragsverhandlungen zwischen der Austrian Airlines und ihrem Bordpersonal geplatzt. Nun drohen Streiks und Flugausfälle in der Urlaubszeit.

Eigentlich hätte der ausformulierte Vertragstext für die neuen Kollektivverträge (KV) am 18. Juni unterschrieben werden sollen. Das ist jedoch nicht passiert. Stattdessen hat das Unternehmen nachverhandeln wollen, wie der Betriebsrat am Dienstag mitteilte.

Laut dem vida-Gewerkschafter Johannes Schwarcz soll sich die Führung der AUA weigern, zu dem Eckpunktepapier vom 1. Mai zu stehen. "Diese Vorgehensweise ist zutiefst irritierend", sagte er. Statt zu unterschreiben hätte die Unternehmensführung neue Forderungen auf den Tisch gelegt.

Probleme seit Februar

Bereits im Februar wollten sich Piloten, Flugbegleiter und die AUA auf neue Gehälter einigen. Dem Bordpersonal war der Vorschlag des Arbeitgebers zu niedrig, es gab Betriebsversammlungen und Warnstreiks.

Ausfälle im Juli?

Nun will man erneut Betriebsversammlungen abhalten. Diese Drohung wiegt vor allem in der Hauptreisezeit schwer. "Sollte nicht umgehend eine Lösung auf dem Tisch liegen, dann werden wir das Personal im Sommer im Rahmen von Betriebsversammlungen umfassend informieren", heißt es vonseiten der Betriebsräte.

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(red)

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