Baby tot: Gewerkschafter gegen langsamere Züge

Langsamere Güterzüge würden in einer Kettenreaktion auch Personenzüge verlangsamen, so Gewerkschafter Rudolf Schuchter.
Langsamere Güterzüge würden in einer Kettenreaktion auch Personenzüge verlangsamen, so Gewerkschafter Rudolf Schuchter.Bild: iStock, Symbolbild
Bei einem Zugunglück in Puch bei Hallein starb am Mittwoch ein Kind (1). Ein führender Gewerkschafter spricht sich gegen eine Tempo-Reduktion aus.

Von einer Verringerung des Höchsttempos von Güterzügen beim Durchfahren von Bahnhöfen will Rudolf Schuchter, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Vida Salzburg, nichts wissen. Das sagte er am Freitag gegenüber der "APA".

Es ist eine Reaktion auf jenen tragischen Zugunfall, bei dem am Mittwoch ein Kleinkind (1) in Puch bei Hallein gestorben war. Der Fahrtwind eines durchfahrenden Zuges hatte den Kinderwagen samt Baby auf die Gleise geschleudert.

Würde zu langsameren Personenzügen führen

Das Abbremsen der mehreren 100 Tonnen schweren Züge würde so viel Zeit in Anspruch nehmen, dass auch nachfolgende Personenzüge ausgebremst würden, so Schuchter. Die Passagiere würden hingegen die kürzestmöglichen Reisezeiten begrüßen.

Er warnte auch vor der Installation von Lärmschutzwänden. Diese würden die Sogwirkung durch den Tunneleffekt nur weiter verstärken und zu neuen Risiken führen. Die Mutter des toten Kindes tue ihm sehr leid, es sei eine Verkettung unglücklicher Umstände gewesen.

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(lu)

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