Gewitter, Hagel und entwurzelte Bäume in OÖ

Heftige Unwetter in ganz OÖ hielten die Feuerwehr am Montagnachmittag auf Trab. Die Bilanz: Tischtennisballgroße Hagelkörner, entwurzelte Bäume und Stromausfälle.
Mit dem Höhepunkt der Hitze kam das Unwetter. Am Montag kam es am späten Nachmittag in ganz Oberösterreich zu heftigen Gewittern, die enorme Schäden hinterließen.

In Eberstalzell (Bezirk Wels-Land) haben Hagelkörner in der Größe eines Tischtennisballs das Dach der örtlichen Volksschule schwer beschädigt. Die Feuerwehr musste das Dach notdürftig sichern.

Im Mühlviertelkam es aufgrund des heftigen Unwetters zu zahlreichen Stromausfällen, so etwa in Pregarten und Lasberg. Über tausend Haushalte waren landesweit zwischenzeitlich von den Stromausfällen betroffen.

Im Salzkammergut, genauer gesagt im Bezirk Gmunden, musste die Freiwillige Feuerwehr Straßen von umgestürzten Bäumen befreien und am Traunsee ein Segelboot im Bereich des Badeplatzes Weyer bergen und sichern. Und in Ebensee kam es nach einem Blitzeinschlag in einen Baum zu einem kleineren Waldbrand im Feuerkogelgebiet, der von fünf Feuerwehren bekämpft wurde.



Aber auch vor der oö. Landeshauptstadt machte das Unwetter nicht halt. In der Traundorferstraße in Linz-Pichling setzte ein Blitzschlag ein unbewohntes Haus in Brand. Die Berufsfeuerwehr und die Feuerwehr Pichling konnten den Brand rasch löschen. Insgesamt war es in Linz zu 21 Sturmeinsätzen gekommen.

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Fotos zeigen außerdem etliche entwurzelte Bäume im Schillerpark, im Bereich des Linzer Hauptbahnhofs und an der Donaulände. In Linz-Urfahr hatte der starke Wind einen Baum auf einem Kinderspielplatz umgerissen.

Blitzreichster Tag des Jahres

Laut dem Wetterdienst Ubimet war der gestrige Montag mit rund 86.000 Blitzen - davon 30.861 in OÖ – der bislang blitzreichste Tag des Jahres. Am häufigsten geblitzt hatte es mit 2.779 Blitzen in Grünau im Almtal (Bez. Gmunden), gefolgt von Molln (Bez. Kirchdorf a. d. K.) mit 1.679 Blitzen.

Gemessen an den Windspitzen war auch Oberösterreich weit vorne dabei. Nach Irnfritz und Raabs an der Thaya (beide NÖ) fegte der Sturm mit rund 97 km/h durch Bad Zell und Kremsmünster.

Am meisten Regen fiel in Micheldorf mit 43 Litern pro Quadratmeter (Bez. Kirchdorf a. d. K.).



(cru)

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