Das Gewitter ging vor allem im Großraum Bad Vöslau, Kottingbrunn bis Leobersdorf und einigen Ortschaften im Triestingtal nieder. Vereinzelt auch in anderen Gemeinden im Bezirk Baden.
Dabei verzeichneten die Einsatzkräfte alleine im Gemeindegebiet von Bad Vöslau mit den Ortsteilen Stadt Bad Vöslau, Gainfarn und Großau bis 22.00 Uhr über 60 Schadenstellen.
Auch in der Nachbargemeinde Kottingbrunn kam es zu zahlreichen Einsätzen. Dort musste die Feuerwehr rund 50 Mal ausrücken. Der Schanzbach und Grenzbach waren übergelaufen und überfluteten mehrere angrenzende Straßenzüge in Wohnsiedlungen.
Wasser stand halben Meter tief
Zudem konnten auch die Abwasserkanalisation nicht schnell genug die Wassermassen aufnehmen, was ebenfalls zu Überflutungen in zahlreichen Gebäuden sorgte.
Nach Informationen der Feuerwehr Kottingbrunn stand das Wasser in den Straßen stellenweise bis zu einem halben Meter hoch. Eine Vielzahl an Pumpen musste die Feuerwehr einsetzen.
"Mit Hilfe von Sandsäcke konnte an einige Stellen die Ausbreitung erfolgreich verhindert werden. Verklausungen mussten ebenso von den Feuerwehreinsatzkräften gelöst werden," berichtet das Bezirksfeuerwehrkommando Baden.
Schlossparksee sorgt für Überflutungen
Speziell in Bad Vöslau und Kottingbrunn unterstützten auch auch andere Feuerwehren aus dem Bezirk mit mehreren Pumpen und Nass-Saugern die örtlichen Feuerwehreinsatzkräfte.
Ein weiterer Unwetter-Hotspot war im Triestingtal der Großraum Hernstein bis Berndorf. Hier kam es ebenfalls zu einigen Überflutungen und Keller voller Wasser. In Hernstein lief der gar der Schlossparksee über und sorgte für Überflutungen. (red)