Gibt es jetzt schon eigene E-Scooter-Parkplätze?

Im siebenten Wiener Gemeindebezirk sind E-Scooter-Parkplätze aufgepoppt. Ein "Heute"-Leserreporter entdeckte einen in der Neustiftgasse beim abendlichen Spaziergang. "Heute"hat die Hintergundinfos.

"Jetzt bekommen sogar schon E-Scooter eigene Parkplätze?", fragte uns ein "Heute"- Leserreporter, der beim nächtlichen Spaziergang in der Neustiftgasse einen Parkplatz entdeckte. "Heute" hat nochmals nachgefragt.

"Wir schauen uns an, wie das funktioniert bis Ende Oktober. Jetzt hat sich natürlich auch einiges verändert aufgrund der Covid-19 Krise und es gibt weniger E-Scooter-Betreiber in Wien, aber wir werden die Nutzung dieser Parkplätze evaluieren und dann entscheiden", heißt es aus dem Büro von Birgit Hebein (G).

Aus dem Büro des siebenten Bezirks heißt es, dass derzeit eine Testphase für diese E-Scooter-Parkplätze laufe. "Wenn man also derzeit darauf parkt, bekommt man keinen Strafzettel", heißt es. Zurückzuführen sind diese Parkplätze auf ein von Vizebürgermeisterin Birgit Hebein (G) geplantes Sofort-Maßnahmenpaket für die E-Scooter in der Stadt. Dort präsentierte sie neun Sofort-Maßnahmen, eine davor war das Pilotprojekt von "E-Scooter"-Parkplätzen.

Fünf E-Scooter-Parkplätze sollen bis Oktober 2020 evaluiert werden

"Wir schauen uns an, wie das funktioniert bis Ende Oktober. Jetzt hat sich natürlich auch einiges verändert aufgrund der Covid-19 Krise und es gibt weniger E-Scooter-Betreiber in Wien, aber wir werden die Nutzung dieser Parkplätze evaluieren und dann entscheiden", heißt es aus dem Büro von Birgit Hebein (G). 

Ursprünglich hätten mit 1. April 2020 die Sofortmaßnahmen gegen falsche Abstellung von E-Scooter in Kraft treten sollen. Die Daten der Anbieter und eine Auswertung der Beschwerden im Bezirk haben ergeben, dass hier das Problem der Scooter, die am Gehsteig abgestellt werden, besonders groß sei. "Deshalb haben wir uns als Bezirk Neubau für die heurige Saison für dieses Pilotprojekt entschieden", heißt es aus dem Büro von Markus Reiter (G), Bezirksvorsteher Neubau. 

Anbieter sollen Gutscheine für richtiges Abstellen zur Verfügung stellen

Geplant sind fünf Abstellplätze für E-Scooter im hippen Bezirk Neubau. Zwei findet man bereits in der Neustiftgasse - Ecke Myrthengasse und Seidengasse - Ecke Kaiserstraße. "Um Anreize für NutzerInnen zu schaffen, die Scooter in den Abstellanlagen abzustellen, sollen Betreiber Gutschriften oder andere Anreizsysteme entwickeln", heißt es aus dem Büro des Bezirksvorstehers. 

Das Kuratorium für Verkehrssicherheit wird eine begleitende Evaluierung durchführen. Bereits letztes Jahr wurde eine Bestandsaufnahme durchgeführt, jetzt fehlen aber natürlich Touristen und sogar E-Scooter-Anbieter, die die urbane Situation verändert haben. Dennoch steige gerade jetzt wieder die Mobilität der Bürger und die Betreiber müssen die Scooter an diesen Stellen abstellen. 

Mit diesem Pilotprojekt möchte man den zahlreichen Beschwerden entgegentreten und die Gehsteige wieder für Fußgänger und Kinderwägen, sowie auch für ältere Menschen von falsch geparkten Scooter befreien. Zum Leid der Autofahrer, die über weitere Verluste von Parkplätzen in der Innenstadt keine Freude haben werden. 

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