PFAS-Chemikalien werden in der Techindustrie häufig eingesetzt - für die Chipproduktion und zur Kühlung von KI-Datenzentren. Das Problem: Diese sogenannten Ewigkeits-Chemikalien bleiben praktisch für immer in der Umwelt.
Die schwedische Umweltorganisation ChemSec schlägt nun Alarm: Der rasant wachsende Bedarf der KI-Branche könnte zu einer regelrechten PFAS-Flut führen.
Wie DER SPIEGEL unter Berufung auf den Guardian berichtet, plant der Chemiekonzern Arkema eine neue Produktionsstätte in Kentucky, um den steigenden Kühlbedarf der Rechenzentren zu bedienen.
Auch die Unternehmen Daikin und Chemours haben demnach angekündigt, in diesem Marktsegment wachsen zu wollen. Die Nachfrage nach PFAS steigt rasant.
Es gibt aber auch positive Nachrichten: ChemSec erwähnt die Unternehmen BASF und 3M lobend. Beide Chemiegiganten haben einen Ausstieg aus der PFAS-Produktion angekündigt.