15 Ahormbäume waren von dem giftigen Pilz befallen, die Baumkrankheit im Stadtwäldchen in der Gallgasse Ecke Bergheidengasse wurde bei einer routinemäßigen Begehung gefunden. Jetzt musste so schnell wie möglich gehandelt werden.
Ganz heimlich wurden die Bäume nun Montagfrüh in Wien-Hietzing gefällt. "Die Arbeiter mussten alle FFP2-Masken tragen", erklärt Alexander Mrkvicka von der MA 49 gegenüber "Heute". Fotografen und Pressevertreter waren nicht dabei – niemand sollte gefährdet werden.
Denn der Pilz kann Entzündungen in der Lunge auslösen, wenn man ihm zu lang ausgesetzt ist. Das kann längerfristig zu Reizhusten, Fieber, Schüttelfrost und Atemnot führen.
"Bei der Fällung wurde darauf geachtet, dass das Holz möglichst wenig zerkleinert wird, weil sonst mehr Sporen freigesetzt werden. Die gefällten Bäume werden jetzt abtransportiert und dann verbrannt", so Mrkvicka.
Nachgepflanzt werden die 15 Bäume im Hietzinger Stadtwäldchen nicht. Denn laut dem Experten der MA 49 gibt es in dem Gebiet aktuell genug Jungbäume. Die MA 49 kontrolliert nun regelmäßig vor Ort, um weitere Befälle rechtzeitig zu sehen. Bei so einer routinemäßigen Begehung wurde so auch die Rußrindenkrankheit auf den Ahornbäumen entdeckt.