Nach dem Einsatz giftiger Lösungsmittel in einer chinesischen Fabrik, in der iPhones hergestellt werden, fordern die betroffenen Arbeiter Hilfe von von Apple.
Die taiwanesische Firma Wintek stellt für Apple die begehrten iPhones her. In einem Wintek-Werk in der ostchinesischen Stadt Suzhou wurde zwischen Mai 2008 bis August 2009 das gesundheitsschädliche Lösungsmittel n-Hexan zur Reinigung von iPhone-Touchscreens eingesetzt.
Das Mittel verdampft schneller als Ethanol, was die Produktivität steigerte. Allerdings kann die Chemikalie Nervenschäden hervorrufen. Nach Protesten wird n-Hexan zwar nicht mehr eingesetzt.
Die betroffenen Arbeiter haben einen Brief an Apple geschickt, in dem sie feststellen, dass Wintek jene Mitarbeiter, die Entschädigungsgeld von Apple entgegengenommen hätten, zur Kündigung gedrängt hätten.
Außerdem habe sich das Unternehmen geweigert, sich um die vergifteten Arbeiter zu kümmern und deren Arztrechnungen zu bezahlen.