'Dackeli' nach Giftköder in Tierklinik gerettet

Feige Gift-Attacke, diesmal im Bezirk Melk: Hund "Dackeli" überlebte knapp, das Frauerl (47) ging zur Polizei, die Exekutive ermittelt jetzt.

Giftköder-Alarm in St. Oswald (Bezirk Melk): Eine 47-Jährige ging letzte Woche mit Mischling „Dackeli" Gassi, danach hatte der Vierbeiner Krämpfe. "Ich fuhr zum Tierarzt, der erkannte die Vergiftung nicht, Dackeli hat aber zum Glück nicht viel gefressen", so die Besitzerin.

Der Dackel-Mischling erholte sich nach einigen Tagen wieder.

Am Wochenende ging die Frau erneut spazieren, wieder verputzte „Dackeli" einen aufwändig präparierten Giftköder. Doch diesmal waren die Vergiftungserscheinungen schwer, die 47-Jährige raste in die Tierklinik Mank. "Dort wurde meinem Liebling das Leben gerettet. Danke an das großartige Team. Es war vermutlich Rattengift", so die 47-Jährige zu "Heute".

Polizei ermittelt

Die Frau fand auch einen toten Bussard neben einem weiteren Giftköder, brachte den vermutlich vergifteten Vogel samt den eingesammelten Giftködern zur Polizei, informierte auch den Landesjagdverband. Die Polizei ermittelt jetzt, meldete den Fall auch an die Staatsanwaltschaft.

Wie berichtet hatte es erst im Bezirk Krems Zwischenfälle mit Giftködern gegeben – "Noxx" überlebte auch nur knapp. (Lie)

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