Nach Angaben der Behörden wurde der 23 Meter lange Wal am Dienstag in der Nähe der Hafenstadt Kupang in Indonesien gesichtet, am Mittwoch ist er aber dann wieder zurück ins offene Meer gespült worden. Experten der örtlichen Umweltbehörde brachten den Kadaver aber anschließend wieder an Land. Sie wollen nun klären, woran das Tier genau gestorben ist.
Der tote Meeressäuger lockte unzählige Menschen an. Zahlreiche Schaulustige versammelten sich an der Küste, wo Experten den aufgedunsenen Kadaver untersuchten. "Wir glauben, dass es ein Blauwal ist, aber wir wissen nicht, woran er gestorben ist", erklärte Behördenmitarbeiterin Lidya Tesa Saputra.
"Es sieht so aus, als wäre er nicht hier gestorben und als wäre er schon länger tot", ergänzt Saputra. Medienberichten zufolge soll der Wal knapp 100 Tonnen auf die Waage bringen. Doch die Tiere können sogar noch größer und auch schwerer werden - bis zu 32 Meter lang und 200 Tonnen schwer!
Im Oktober 2019 waren bei Kupang sieben tote Grindwale gestrandet. Vor dem Strand gibt es starke Strömungen, durch die Wale in vor der Küste liegende Riffe geraten können.