Gina Lisa Lohfink: "Ich ziehe keine Show ab"

Der Prozess gegen Ex- "Germany's Next Topmodel"-Kandidatin Gina Lisa Lohfink wegen falscher Verdächtigung wurde am Montag in Berlin fortgesetzt. Lohfink soll im Jahr 2012 zwei Männer zu Unrecht der Vergewaltigung bezichtigt haben. Sie hatte zudem Strafe über 24 000 Euro nicht akzeptiert.

Der Prozess gegen Ex-"Germany's Next Topmodel"-Kandidatin Gina Lisa Lohfink (29) wegen „falscher Verdächtigung“ wurde am Montag in Berlin fortgesetzt. Lohfink soll im Jahr 2012 zwei Männer zu Unrecht der Vergewaltigung  bezichtigt haben. Sie hatte zudem Strafe über 24 000 Euro nicht akzeptiert.

Am Montag sollen in dem Bezichtungsprozess in Berlin erste Zeugen gehört werden, darunter auch einer der Männer, um die es geht.

Die 29-Jährige sagte den anwesenden Journalisten vor dem Gerichtsgebäude unter Tränen: „Ich kann Frauen helfen und schützen – was mir passiert ist, kann auch jeder normalen Frau passieren." Sie ziehe „keine Show” ab. „So eine gute Schauspielerin kann man gar nicht sein”, sagte Lohfink.

In den letzten Wochen wurde Lohfink in Deutschland zur Symbolfigur der „Nein heißt Nein“-Bewegung rund um die Verschärfung des deutschen Sexualstrafrechts. Auch am Montag versammelten sich Unterstützer vor dem Berliner Amtsgericht, um ihre Solidarität mit Gina Lisa zu zeigen. Sie kritisierten den Umgang der Justiz mit dem Model als einem möglichen Missbrauchsopfer. 

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