Girardelli: "Meine Helden und Sensationen der Ski-WM"

Girardelli: "Liensberger hat mit Lockerheit Vlhova und Shiffrin zusammengestaucht."
Girardelli: "Liensberger hat mit Lockerheit Vlhova und Shiffrin zusammengestaucht."GEPA
Die Ski-WM in Cortina ging mit der Silbermedaille von Adrian Pertl im Slalom für den ÖSV gut zu Ende. "Heute"-Skiexperte Marc Girardelli zieht Bilanz. 

Talentiert, aber zu ungestüm erlebte ich Adrian Pertl zuletzt im Weltcup. Bei der WM fuhr er wie auf Schienen zu Silber. Sogar Gold war für ihn greifbar.entiert, aber zu ungestüm erlebte ich Adrian Pertl zuletzt im Weltcup. Bei der WM fuhr er wie auf Schienen zu Silber. Sogar Gold war für ihn greifbar.

Girardelli: "Pertl hatte sein Ziel schon erreicht. Er genoss jede Slalom-Sekunde."

Wie gibt es das? Ich behaupte, der WM-Slalom war psychisch für ihn leichter als ein Weltcuprennen. Das Ziel, bei der WM dabei zu sein, hatte er erreicht. Er genoss jede Slalom-Sekunde.

Wir haben eine spannende Ski-WM erlebt mit sehr selektiven Rennen. Am meisten überrascht haben mich die zwei Speed-Medaillen der Deutschen Baumann und Sander.

Sportlich herausragend war für mich die Leistung von Kathi Liensberger. Ich habe prophezeit, dass sie bei der WM ein Schäufchen drauflegen kann und erstmals siegen wird. Im Slalom. Dass sie da schon Gold und Bronze im Koffer hat – ein Märchen. Dass sie dann in ihrer Paradedisziplin auch noch Vlhova und Shiffrin mit dieser Lockerheit zusammenstaucht – mein Highlight. Ich hätte ihr das nicht zugetraut. Kathi war bei der WM auf einer Mission. Da kommt noch mehr.

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