Der britische Milliardär Robert Bull wurde vor wenigen Tagen von einem Gericht im englischen Southampton für bankrott erklärt. Einst 4,4 Milliarden Euro schwer, schrumpfte sein Vermögen erst auf 2,1 Milliarden Euro, dann folgten zwei Scheidungen und heute hat er Schulden von 800 Millionen Euro. "Ich fühlte mich wie ein Stück Sch****e. Das war mein schlimmster Tag und ich habe ihn gehasst", sagte er, als eine Bankangestellte seine Karten vor seinen Augen durchgeschnitten habe. Mit seiner norwegischen Verlobten Sara Nilsen (30) steht er nun vor einem Scherbenhaufen.
Zu den Schulden kommt nun auch der Spott. "Fake it till you make it...bis das Kartenhaus zusammenbricht. Wie beim Benko;-)" oder "Prallhans so ist das Leben, die Bescheidenheit wäre auf weiteres besser! Die Dame wird sich ein neuer Reicher suchen" und "Die Haltbarkeit von Verlobten verringert sich oft proportional mit dem sinkenden Vermögen" sowie "Sein Leben wird er weiter führen wie bisher. Muss er auch, sonst ist sein Girl gleich weg" ist in den Kommentaren auf "20min.ch" zu lesen, wo der Bericht ursprünglich zu lesen war. Pikant: Es ist nicht die erste Pleite des Ex-Milliardärs.
In den Medien erzählte der zweimal geschiedene Bull gern seine Erfolgsgeschichte. Er sei reich geworden, indem er Trailerparks in Bungalowdörfer umwandelte. Sein Unternehmen beschäftigte zeitweise 2000 Mitarbeitende und soll einen Wert von 4,4 Milliarden Euro haben. Er lud Journalisten ein, seine Villa mit einer eigenen dreispurigen Kegelbahn, einem Swimmingpool, einer Sauna und einem Fitnessraum zu bewundern, prahlte vor den Reportern mit seiner privaten Kollektion von zwölf Sport-Luxuskarossen im Wert von 4,4 Millionen Euro. Auf dem Anwesen lebte Robert Bull mit seiner norwegischen Verlobten Sara Nilsen (30). Das Paar hat zwei Hunde, ein Pferd und ein Frettchen. Auf Social Media zeigte sich das Paar in schicken Restaurants überall auf der Welt.
Laut "Daily Mail" ist es nicht das erste Mal, dass Robert Bull für zahlungsunfähig erklärt wird: Bereits 2016 soll sein Unternehmen RoyaleLife in finanzielle Schwierigkeiten geraten sein. Damals erzählte er, wie schlimm es für ihn sei, für seine Kinder nicht einmal einen Imbiss kaufen zu können oder dass seine Kreditkarte nicht funktioniere.