Österreich

GIS-Rebell will nicht zahlen und vor Gericht ziehen

Heute Redaktion
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Um die Gebührenpflicht los zu werden, müsste Kellner sein TV-Gerät entsorgen.
Um die Gebührenpflicht los zu werden, müsste Kellner sein TV-Gerät entsorgen.
Bild: privat

Walter Kellner aus Schrems (Bez. Gmünd) ist verärgert. Sein TV-Gerät ist funktionslos, er will es abmelden. Doch GIS weigert sich und will weiter die volle Gebühr einheben.

Walter Kellner aus Schrems (Gmünd) ist bereit vor Gericht zu ziehen, will sich nicht weiter abzocken lassen und die GIS-Gebühr zahlen. Denn: Die Verbindung zur SAT-Schüssel hat eine Mitbewohnerin gekappt (Anmerkung: In der ursprünglichen Version dieses Artikels und der Printausgabe vom 22. Juni 2017 stand, dass Hr. Kellner die Verbindung zur SAT-Schüssel selbst gekappt habe, was nicht den Angaben entsprach, die Hr. Kellner in seinem Schreiben machte), das TV-Gerät wird ausschließlich zum DVD-Schauen benutzt.

Doch mit der Abmeldung stößt er bei der GIS auf taube Ohren. „Warum soll ich Gebühren zahlen, wenn ich keine TV-Programme empfange? Ich zahle ja auch keine Versicherung für ein Auto, das unangemeldet ist.", so Kellner.

Eine GIS-Mitarbeiterin erklärt: „Ein Fernseher an sich ist eine Rundfunkempfangsanlage und ist gebührenpflichtig. Unabhängig, ob das Gerät eingeschaltet ist und welche Programme gesehen werden."

Walter Kellner nahm sich einen Anwalt – verliert der Schremser den Streit, wirft er sein TV-Gerät weg.

(ste)